30 yıl önce bir yaşını bile doldurmadan babasını kaybetti.
Alnes Alic, Srebrenitsa Soykırımı’nda katledilen babası Ramo Alic’i toprağa verecek.
Babasından geriye yalnızca bedeninin yaklaşık yarısı bulunabildi.
Srebrenitsa’da soykırımın acısı, 31 yıl sonra bile dinmedi.
A Bosnian Srebrenica survivor breaks down while participating in the Peace March along the same trails where thousands of Bosnians tried to escape the 1995 genocide. 🇧🇦💔
Heart-wrenching footage #SrebrenicaGenocide
Serb soldiers forced Ramo Osmanovic to call his son Nermin to emerge from the surrounding forest and surrender.
They killed both father and son.
Never forget.
🚨 Republican actor James Woods is now facing child predator allegations after trying to take a 16-year-old on a private trip to Vegas.
When the young girl informed him of her age, he replied: “Even better.”
der pro-israelische Schulleiter hat einen antisemitischen Angriff auf sich erfunden. Und alle, die sich solidarisch mit dem Lügner gezeigt und über die angeblich antisemitische Tat ausführlich berichtet haben, sind jetzt still.
Golda Meir hieß eigentlich Golda Mabovitch, geboren 1898 in der Ukraine. Nach judenfeindlichen Angriffen zog die Familie in die USA, wo sie 1917 heiratete und Golda Meyerson wurde. 1921 zog das Paar ins britische Mandatsgebiet Palästina und schloss sich der zionistischen Bewegung an. Während der Nakba 1948, der systematischen Vertreibung der Palästinenser zur Gründung eines Siedlerstaats, organisierte sie Millionen US-Dollar für bewaffnete Milizen, die palästinensische Dörfer angriffen. Von 1969 bis 1974 war sie Premierministerin Israels.
Überliefert ist ihr Zitat aus „A Land of Our Own" (1973, hg. Marie Syrkin): „Wir können den Arabern verzeihen, dass sie unsere Kinder töten, aber nicht, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Frieden wird es geben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen." Die Worte projizieren die Verantwortung für israelische Gewalt auf die Palästinenser; nicht Nakba und Besatzung erscheinen als Friedenshindernis, sondern die Palästinenser selbst. Dasselbe Muster prägt ihren Foreign-Affairs-Aufsatz von 1973, der laut einer Analyse der University of Melbourne die siedlerkoloniale Behauptung vom „leeren Land" wiederholte.
Schon 1969 erklärte sie in der Sunday Times, Palästinenser habe es nie gegeben. Edward Said nannte dies ihre gefeiertste Bemerkung, Al-Jazeera-Journalist Alasdair Soussi eines ihrer verdammenswertesten Vermächtnisse, der Jurist Henry Cattan eine Auslöschung der Geschichte Palästinas. Meir wollte nie Frieden, sondern Krieg: Sadats Vorschlag von Februar 1973 lehnte sie ab, weil sie die 1967 besetzten Gebiete nicht zurückgeben wollte, obwohl die Führung im April 1973 erkannte, dass sonst Krieg drohte. Schon Sadats Vorstoß von 1971 scheiterte an ihrer Kompromisslosigkeit.
In ihrer Amtszeit herrschte direkte Repression. Ariel Sharon, Befehlshaber des Südkommandos, führte 1970/71 die „Befriedung" Gazas durch, in Wahrheit kollektive Bestrafung: Jeder "Verdächtige" wurde ohne Verfahren hingerichtet, tausende Palästinenser wurden getötet, sechstausend Häuser zerstört, darunter Teile von Flüchtlingslagern, Tausende vertrieben, meist ohnehin schon Flüchtlinge.
Israel basiert auf einer Geschichte der Gewalt.
Über 600 Studierende der Uni Leipzig stimmten am 19. Mai auf einer Vollversammlung mit klarer Mehrheit für ein Ende der Zusammenarbeit mit israelischen Hochschulen. Die Versammlung fand draußen vor der Moritzbastei statt, nachdem die Unileitung Studierenden den zugesagten Hörsaal am Vorabend entzogen hatte.
Sechs Forderungen wurden nahezu einstimmig angenommen. Die Universität solle die genozidale Kriegsführung Israels gegen Gaza öffentlich benennen, einschließlich des Scholastizids, der systematischen Zerstörung des palästinensischen Bildungswesens. Zentral: die Beendigung aller Kooperationen mit den fünf israelischen Partnerhochschulen, darunter die Hebräische Universität Jerusalem und die Ben Gurion Universität. Dazu eine Zivilklausel gegen militärische Forschung sowie das Fallenlassen aller Anklagen gegen Studierende, die seit 2024 gegen den Genozid protestierten.
Damit sind die Leipziger Studierenden bundesweit die ersten, die einen akademischen Boykott per Vollversammlung beschlossen haben. Ähnliche Berichte zur Komplizenschaft existieren bereits an acht weiteren Universitäten in Berlin, Hannover, Mainz, Bonn, Freiburg und Karlsruhe. Leipzig ist der erste Ort mit einem demokratischen Votum dazu.
Die Universitätsleitung versuchte nicht nur die Abstimmung der eigenen Studierendenschaft im Voraus zu verhindern, Rektorin Eva Inés Obergfell erklärte unmissverständlich: „Ein Boykott israelischer Universitäten kommt für uns nicht in Frage.“ Man halte an den Partnerschaften fest, ganz im Sinne einer internen Rundmail vom November 2025 zur „Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Israel“.
Der Beschluss gilt als eine maßgebliche Empfehlung, die Universität kann aber nicht gezwungen werden, ihn umzusetzen. Über 600 Studierende protestierten gegen die institutionelle Verstrickung mit einem Staat, der laut Unabhängiger Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrates in Gaza einen Genozid begeht. Das Rektorat hält trotzdem an Universitäten fest, die tief in Besatzung und Militärforschung eingebunden sind. Die demokratische Basis der eigenen Studierendenschaft wiegt offenbar weniger als die Beziehungen zu einem völkerrechtswidrigen Besatzungsregime.
WATCH — @Byoussef: “This is what Israel does every day.”
🇺🇸 media isn’t even talking about the fact that 🇮🇱 killed the guy that organized a World Cup watch party in Gaza (and 2 kids) 3 minutes after the Egypt-Argentina match started.
Dem dt. Blätterwald ist kein Irrsinn der rechtsradikalen Wertepartner in #Israel zu grotesk, um in Artikeln nicht lang und breit das Geschwurbel des Netanyahu-Regimes abzudrucken.
Heute vor 17 Jahren, am 1. Juli 2009, wurde Marwa El Sherbini getötet. Sie war 31, glücklich verheiratet, Mutter eines Kindes, Pharmazeutin und schwanger.
Auf einem Dresdner Spielplatz beleidigte sie ein Mann als „Terroristin" und „Islamistin". Sie zeigte ihn an, im Vertrauen auf ein Rechtssystem, das Gerechtigkeit und Sicherheit bieten sollte. Ihre Geschichte steht sinnbildlich für die strukturellen Probleme hinter Islamfeindlichkeit.
Im ersten Prozess wurde der Täter zu 780 € Geldstrafe verurteilt. Seine Rechtfertigung: „Solche Leute sind keine richtigen Menschen." Ein derart geringes Strafmaß dafür. Ein strukturelles Problem.
Seine menschenverachtende, aggressive Haltung hätte beim zweiten Verhandlungstag Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Doch die Behörden waren „auf dem rechten Auge blind“. Ein strukturelles Problem.
Dort stach Alex W. 18-mal auf Marwa ein. Mitten im Gerichtssaal, vor den Augen der Justiz, ihres dreijährigen Sohnes und ihres Mannes Elvi Ali Okaz. Als dieser sie schützen wollte, schoss ein Polizist auf ihn. Er hielt den „fremd" aussehenden Mann für den Täter. Ein strukturelles Problem.
Sie starb, zusammen mit ihrem ungeborenen Kind.
Die politische und mediale Aufarbeitung war lächerlich: Erst eine Woche später war überhaupt von „Streit um Schaukel" die Rede. Kein Wort zu Islamfeindlichkeit. Medien übernahmen unkritisch die inkompetente Darstellung der Behörden. Reine Ignoranz. Ein strukturelles Problem.
Als Informationen durchsickerten, wandte sich die Regierung nicht an die Muslime Deutschlands, sondern richtete lediglich Ägypten, Marwas Herkunftsland, Beileid aus. Die ewige Fremde, die irrelevante eigene Minderheit. Ein strukturelles Problem.
Einiges wurde gelernt, vieles nicht.
Marwa El Sherbini hätte eine Lehre der Zuversicht sein können: Sie ließ sich auf Dresden ein und vertraute der Justiz. Es ist Zeit, diese Zuversicht endlich wahr werden zu lassen. Ihr zu Ehren. Jetzt erst recht.
Der 1. Juli wurde von als Tag gegen antimuslimischen Rassismus eingeführt. Initiiert wurde der Aktionstag durch den Wissenschaftler Elhakam Sukhni.
(Die Familie Marwa El Sherbinis bittet darum, keine alten Familienfotos mehr weiterzuverbreiten)
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